Leistungen

Unsere Leistungen umfassen:

Bauwerkssanierung (Betonsanierung) gemäß SIVV (Risssanierung, -abdichtung, Betonkosmetik, Oberflächenschutzsysteme)

Mauertrockenlegung im Injektionsverfahren, Mauersägeverfahren oder durch Einrammen von Edelstahlblechen

Schimmelpilzsanierung

Nachträgliche Bewehrungsanschlüsse (Hilti Hit)

Fugensanierung

Vertikalsperren mit Dickbeschichtung nach DIN 18195

Balkon- und Terrassensanierung

Dachbegrünung

Fußbodenbeschichtungen und -abdichtungen

Brand und Wasserschadenbeseitigung

Bauwerksaustrocknung und Vermietung von Trocknungstechnik

Abdichtung nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG §19/1), TÜV geprüft

Abdichtung von Brücken nach ZTV SIB, BEL & RISS

Verlegen und vulkanisieren von Fugenbändern

Verlegen und verpressen von Injektionsschläuchen

Silobeschichtung, Beschichtung von Biogasanlagen / Kläranlagen


1.1 Feuchteschutz am Mauerwerk
1.1.1 Schäden und Schadensursachen für aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk
Salze und Feuchtigkeit sind die Hauptursachen für Schäden am Mauerwerk. Gerade aus diesem Grund ist es nötig diese zu bekämpfen, um den historischen Bestand zu schützen und zu erhalten.
Um die Frage nach den Schäden zu klären, ist es nötig, sich einen Überblick über die Herkunft der Feuchtigkeit und der Salzbelastung zu verschaffen. Die Feuchtigkeitsaufnahme am Bauwerk erfolgt auf unterschiedlichen Wegen. In den folgenden Grafiken werden die Aufnahmemechanismen verdeutlicht.
(siehe Bild 1)

Bild1: Schematische Darstellung der Wasseraufnahmemechanismen
Bild 1: Schematische Darstellung der Wasseraufnahmemechanismen

Die Wasseraufnahme lässt sich in zwei Kategorien einteilen. Sie erfolgt erstens über Regenwasser, Sickerwasser und kapillar aufsteigende Feuchtigkeit und zweitens in Form von Wasserdampf durch die Kapillarkondensation, die hygroskopische Feuchtigkeit und durch Kondensation. Ein großes Problem, das mit der Wasseraufnahme über Erdfeuchte, Grund- und Spritzwasser einhergeht, ist die Salzaufnahme. Diese Salze verteilen sich im Baukörper, fallen an Verdunstungszonen aus und sorgen durch ihre hygroskopische Eigenschaft für zusätzlichen Feuchtigkeitseintrag und Zerstörung des Wandgefüges.
Sowohl der flüssige, als auch der gasförmige Wassertransport sind daher als geschlossenes System zu betrachten und gleichermaßen am Schädigungsprozess beteiligt. Es lassen sich einige Schäden aufzählen:
· Reduktion des Wärmedurchgangswiderstandes und Erhöhung der Gefahr zur Tauwasserbildung
· Frostschäden
· Hydratationsschäden durch Salze
· Kristallisationsschäden durch Salze
· Gefahr der Veralgung an durchfeuchteten Außenwandflächen
· Gefahr der Schimmelpilzbildung an durchfeuchteten Oberflächen und Möbeln nahe des feuchten
  Mauerwerkes - die Folge: Schädigung des menschlichen Organismus durch Sporen
· Schädlingsbefall an Holzbauteilen im durchfeuchteten Bereich.

Um dem Feuchtigkeits- und damit auch Salztransport entgegenzuwirken muss der Wasseraufnahmemechanismus unterbrochen werden.
Die Firma BATZ bietet dafür folgende Verfahren an:

Mechanisches Verfahren
Dieses Wirkprinzip beruht auf dem nachträglichen Einbringen einer horizontalen Sperrschicht. Diese kann durch Einrammen von Stahlblechen (siehe Bild 2/3) oder mittels Verfüllmaterial erreicht werden, welche in das zuvor aufgesägte Mauerwerk eingebracht werden. In die durch Sägen hergestellte Fuge wird im zweiten Arbeitsgang eine kapillardichte Kunststoffbahn eingebracht. Der Zerstörungsgrad ist vor allem beim Sägeverfahren sehr hoch. Beide Ausführungen garantieren jedoch eine durchgängige und dichte Sperrschicht.
(Unbedingte Vorraussetzung für eine Sperrschicht mit Edelstahlplatten ist eine durchgehende Lagerfuge.)

 

Bild 2: Mauerwerkstrockenlegung durch einschlagen von Edelstahlblechen

Bild 3: Detail Sockelbereich nach der Trockenlegung

Injektionsverfahren
Bei diesen Verfahren werden die Porenräume des Mauerwerks durch Einbringen eines chemischen Mittels in Bohrlöcher verschlossen, um den kapillaren Wassertransport zu unterbinden. Entsprechend der Wirkungsweise werden unterschieden: porenverschließende Systeme, hydrophobierende Systeme und Kombinationen aus beiden.

 

Bild 4: Wirkungsweise der mit Injektionsmittel verfüllten Poren (Polyurethanharz)
Aufgesetzte Wassertropfen werden nicht aufgesaugt